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Tanzmuseum

Deutsches Tanzarchiv

Stiche, Skulpturen, Libretti, Ballettschuhe, Photographien, Filme oder Kostüme sind Zeugnisse dessen, was einst auf der Bühne umjubelt wurde. Theaterskandale wie die Premiere von Strawinskys »Sacre du printemps« und Bühnenexperimente der Bildenden Kunst wie Oskar Schlemmers »Triadisches Ballett« sind eingegangen in die Geschichte. Aber wer weiß schon, dass der Filmschauspieler Klaus Kinski einmal für die Titelrolle in einem Ballett nach Dostojewskis »Der Idiot« auf der Tanzbühne stand, oder dass der Schriftsteller Klaus Mann in den Vorarbeiten zu seinem Gründgens-Roman »Mephisto« ein noch nie aufgeführtes Tanzlibretto "Die zerbrochenen Spiegel" schrieb?

Deutsches Tanzarchiv der SK Stiftung Kultur mit Tanzmuseum
Adresse: GoogleMapsIm MediaPark 7
50670 Köln
Tel.: 0221/226-5757
Fax: 0221/226-5758
E-Mail: tanzarchiv@sk-kultur.de
Öffnungszeiten: tägl. außer Mi. 14.00 - 19.00 Uhr
Preise: € 4,50 / € 2
Kombiticket Raum 1-3: € 6 / € 3
Bemerkungen: Mo. freier Eintritt

Nahezu lückenlos dokumentiert das Deutsche Tanzarchiv Köln die Geschichte des Tanzes ab dem 15. Jahrhundert. Es enthält über 200 Nachlässe und Sammlungen von Tänzern, Choreographen, Tanzpädagogen und Ballettkritikern, beispielsweise die Nachlässe von Harald Kreutzberg, Kurt Jooss, Dore Hoyer, dem Ballettschriftsteller Max Niehaus oder das Familienarchiv von Mary Wigman. Dazu kommt eine umfangreiche Autographensammlung sowie mehrere institutionenbezogene Sammlungen, wie das Archiv der Internationalen Sommerakademie des Tanzes Köln. In der Fotosammlung können etwa 155.000 Fotos und über 117.000 Originalnegative und Dias bewundert werden.

Die Bibliothek enthält über 12.000 Titel zu allen Themen des Tanzes, inklusive zahlreicher Magisterarbeiten und Dissertationen aus dem In- und Ausland. 85 aktuelle Fachzeitschriften sowie ein 16.000 Hefte umfassender Zeitschriftenbestand können hier ebenso eingesehen werden.
Daneben existiert hier eine Videothek mit Tanzfilmen, Musicals, Dokumentationen sowie Studio- und Bühnenaufzeichnungen, die in zwei Videokabinen gesichtet werden können.

Neben der Bewahrung von Zeugnissen der Tanzkunst widmet sich das Deutsche Tanzarchiv Köln verstärkt der wissenschaftlichen Aufarbeitung und Präsentation dieser Dokumente in Ausstellungen und Publikationen.

1997 wurde ein weltweit einzigartiges Tanzmuseum eröffnet. Jeweils zu Beginn einer Theaterspielzeit wird eine neue Jahresausstellung präsentiert, zusammen mit Führungen für Erwachsene und Kinder, Vorträgen, Filmpräsentationen, Lesungen und Diskussionen. Fotografien, Programmzettel, Kritiken, Plakate, Filme, Tagebücher und Briefe von Tänzern und Choreographen, Kostüme und Bühnenbildskizzen sind hier gesammelt.
Für Kindergärten, Schulen und Studentengruppen bietet das Tanzmuseum spezielle Angebote und individuell abgesprochene Themenführungen an. Jährlich findet beispielsweise die Aktion »Tanzendes Klassenzimmer« statt. Und selbst Kindergeburtstage mit Spielaktionen und Picknick können gebucht werden.

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