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TV Shows

 

Dom-Dreh

 

Leverkusen Wasserturm

Der richtige Dreh

Pro Jahr werden in Köln rund 1.200 Genehmigungen im Zusammenhang mit Dreharbeiten erteilt - für »Alarm für Cobra 11« wird dann auch mal ein Autobahnteilstück im Rheinland gesperrt.

Alles, was für Drehgenehmigungen in der Stadt Köln benötigt wird, ist ein einfacher formloser Antrag beim Amt für öffentliche Ordnung, Abteilung Straßen- und Grünflächennutzung. Der Antrag muss Datum, Drehzeit und -ort enthalten; bei Außendreharbeiten werden zusätzlich eine kurze Szenenbeschreibung, v.a. bezüglich Actionszenen, und Angaben zu den Kamerastandpunkten benötigt. Auch zusätzliche Halteverbotszonen und natürlich die Sperrpunkte bei gewünschten Verkehrssperrungen müssen ggf. im Antrag mit angegeben werden. Spätestens zehn Tage vor Drehbeginn sollte dieser Antrag gestellt sein, um einen reibungslosen Ablauf zu garantieren. Persönliche Vorsprachen sind nur im Falle von Dreharbeiten großen Umfangs und auf Vorladung nötig.
Zu beachten ist allerdings, dass nicht jede Grünfläche für Filmarbeiten genutzt werden kann, da sich weite Teile städtischer Grünanlagen und Waldflächen in Gebieten befinden, die nach dem Landschaftsschutzgesetz unter einem besonderen Schutz stehen. Daher ist für Dreharbeiten dort eine gesonderte Genehmingung erforderlich, die in Abstimmung mit einigen anderen städtischen Ämtern und den zuständigen Polizeidienststellen erteilt wird.

Location Scouts

Im März 2007 verwandelte sich die neugotische Agnes-Kirche in der Domstadt zwei Tage lang in eine Filmkulisse für eine indische Produktion. Rund 800 Statisten aus Deutschland wirkten zusammen mit Dutzenden Tänzern und dem Sänger Himesh Reshammiya als »indischem Superstar« an den Dreharbeiten mit. Der Streifen mit viel Musik, Liebe und Happy End wurde zu gut 80 Prozent in Deutschland gedreht und gilt als die erste große »Bollywood«-Produktion überhaupt in Deutschland.

Die richtige Umgebung für Dreharbeiten zu finden, ist oft eine der zeitaufwändigsten und kompliziertesten Vorarbeiten für eine Film- oder TV-Produktion. Diese Arbeit nehmen so genannte Location Scouts ab, die vor Ort alle passenden Drehorte kennen und meist in eigenen Datenbanken gesammelt haben. Nach intensiven Vorgesprächen mit dem Regisseur führen Location Scouts nicht nur Motivbesichtigungen durch, sondern unterstützen die Filmproduktion bei Vertragsverhandlungen, dem Einholen von Drehgenehmigungen oder der Parkorganisation. In einigen Fällen ist sogar ein Zimmer-Service für die Mitarbeiter verfügbar. In der Region Köln haben sich zahlreiche Location-Agenturen etabliert, die mit ihrem Know-How und der Kenntnis der Stadt und Region für jede Produktion die passenden Drehorte finden können. Davon profitieren schon längst nicht mehr nur deutsche Produktionsfirmen: Auch international gefeierte Regisseure wie Theo Angelopoulos (für »The Dust Of Time«) oder Lars von Trier (in »Antichrist«) wählen Köln und sein Umland als Kulisse für ihre Filme.

Manche Drehorte, wie beispielsweise Privathäuser, sind nicht zugänglich oder geben für eine Besichtigung nicht viel her: Die Kneipe, wo »der Eisbär« Til Schweiger sein Kölsch gezischt hat, wirkt ziemlich unansehnlich und hat inzwischen zweimal den Besitzer gewechselt. Glücklicherweise bietet Köln aber auch eine Fülle von Locations, die in jedem Fall einen Abstecher lohnen, und deren Besuch die eine oder andere Erinnerung an Meilensteine der Film- und Fernsehgeschichte wecken. Die folgende Zusammenstellung stellt nur eine kleine Auswahl bekannter Kölner Drehorte dar:




TV


Stadtwald

Stadtwald

In der grünen Lunge von Köln, dem Stadtwald, geht es hoch her: die Kommissare Schenk und Ballauf ermitteln im 100. WDR-Tatort im Fall eines Joggers, der auf seiner morgendlichen Runde Opfer einer Minenexplosion wird. Als beliebtes Picknick- und Ausflugsziel mit Kahnweiher und kleinem Wildpark, Liegewiesen und außerdem über die Lindenthaler Kanäle verbunden mit dem Aachener Weiher und dem dort ansässigen Ostasiatischen Museum ist der Stadtwald tatsächlich bevorzugtes Revier nicht nur für Kölner Jogger.
Stadtwald: U-Haltestelle Dürener Str./Gürtel.
Ostasiatisches Museum: U-Haltestelle Universitätsstr.


Tatort

Kennedy-Ufer

In direkter Nachbarschaft der Köln-Mülheimer Kulisse der »Anrheiner« bietet das rechtsrheinische Kennedy-Ufer einen imposanten Blick auf Dom und Altstadt. Vom Tatort zum Bratort – die Würstchenbude, bekannt aus den Kölner WDR-Tatort-Produktionen, haben viele Fans vergeblich auf dem Kirmesplatz unterhalb der Deutzer Brücke gesucht. Bis Juni 2004 war die 50 Jahre alte Bude einer Kölner Currywurst-Dynastie nur für Dreharbeiten aus dem Depot geholt worden, jetzt hat sie einen festen Platz am Schokoladenmuseum mit einem Biergarten gleich nebenan.
Anrheiner: U-Haltestelle Wiener Platz
Kennedy-Ufer: U-Haltestelle Deutzer Freiheit


Maritim

Maritim

Fast täglich ist das Foyer des Maritim-Hotels am Heumarkt mit seinem imposanten Glasdach Schauplatz von Dreharbeiten: ob »Gute Zeiten Schlechte Zeiten«, die »Lindenstraße« oder »SK Kölsch« – zu sehen bzw. zu drehen gibt es immer was. In direkter Nähe zum Heumarkt und zum Rheinufer mit der Ablegestelle der Ausflugsboote der Köln-Düsseldorfer Rheinschifffahrtsgesellschaft und in Laufweite der Altstadt – das Maritim-Hotel ist der ideale Ausgangspunkt für sämtliche Unternehmungen, ob zu Wasser oder zu Land!
Maritim: U-Haltestelle Heumarkt


Phanatasialand

Phantasialand

Ann-Kathrin Kramer ist als eineiiges Zwillingsschwesternpaar in einer Doppelrolle in dem SAT1-Fernsehfilm »Ein Zwilling ist nicht genug« zu sehen, für den einige Szenen im Phantasialand in Brühl bei Köln gedreht wurden – ein lohnenswertes Ausflugziel übrigens für alle Fans von schnellen Loopings und rasanten Fahrten mit der Achterbahn.
U-Haltestelle Brühl Mitte, dann Phantasialand-Shuttlebus


Neptunbad

Neptunbad

In Köln-Ehrenfeld, urkölschem Viertel mit studentischem Flair, hat ein Wellness-Tempel seine luxuriösen Pforten geöffnet: im Neptunbad, einem denkmalgeschützten ehemaligen Schwimmbad aus der Gründerzeit, sind nun ein Fitnessclub und ein großer Saunabereich untergebracht. So »exklusiv« ist das Ambiente, dass RTL und VOX mit »Fit for fun TV« in den Räumlichkeiten des »Health Club & Spa« schon diverse Male zu Besuch waren. Sogar ein Hauch von Asien weht mit der in das großzügige Gebäude integrierten japanischen Sauna- und Bäderlandschaft über Ehrenfeld. Ganz der Wellfit-Küche mit eurasischem Stilmix verschrieben sind die Lounge und das Fitness-Restaurant, wo man sich nach dem Saunagang stärken kann.
Neptunbad: U-Haltestelle Körnerstr.


Café Reichard

Café Reichert

Da bleibt einem doch glatt das Stück Sahnetorte im Hals stecken! Schauplatz für spannende Ermitlungen der SK-Kölsch-Crew bildete schon mehrmals das Café Reichert mit seinem nicht zu übertreffenden Blick auf die Kölner Kathedrale. In direkter Nähe der großen Kölner Museen (Museum Ludwig, Wallraf-Richartz Museum & Fondation Corboud, Römisch-Germanisches Museum) und den Einkaufsmeilen Hohe Straße/Schildergasse bildet es einen idealen Ausgangs- oder Erholungspunkt für Köln-Besucher.
Café Reichert: U-Haltestelle Dom/Hbf

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