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Kranhäuser

Bau & Immobilien

Köln und Bonn gelten als einer der attraktivsten Immobilienstandorte Deutschlands. Davon zeugen in Köln u.a. die Kranhäuser im Rheinauhafen oder das Weltstadthaus, die den »Oscar der Immobilienbranche«, den MIPIM-Award, für sich verbuchen können. Die Bundesstadt Bonn konnte – nicht zuletzt mit ihrem Immobilienangebot – 12 UN-Organisationen gewinnen und entwickelt am Rheinbogen acht Gebäudekomplexe mit Büros, Tagungsstätten und einem hochmodernen Luxushotel.

Mit Abwasserkanälen fing alles an: 1906 übernahm der gelernte Baumeister Friedrich Wassermann große Teile des Um- und Ausbaus des Kölner Abwasserkanalnetzes. Aus diesem Auftrag entstand eines der größten Kölner Traditions-Bauunternehmen. Gute 100 Jahre später macht die Domstadt mit spektakulären und wegweisenden Immobilien- und Bauprojekten auf sich aufmerksam, die nicht selten die Grundlage für die Ansiedlung von Unternehmen anderer Branchen darstellen.

Das Paradebeispiel für diesen Effekt ist die aufwändige Umgestaltung des Rheinauhafens. Der 1898 eröffnete Hafen war lange Zeit der wichtigste Güterumschlagsplatz der Region, erfährt nun jedoch eine radikale Veränderung: Er etabliert sich heute als wichtigster neuer Gewerbe- und Wohnstandort, sowie als unumstrittenes Vorzeigeprojekt der Kölner Baubranche.
Auch historische Gebäude – wie beispielsweise der denkmalgeschützte Getreidespeicher des Hafens – bleiben erhalten, sind aber dennoch durch Umbaumaßnahmen im Inneren funktional eingebunden, etwa als Restaurants oder Bürogebäude.
Durch die Ansiedlung international bedeutender Unternehmen wie Microsoft im »Rheinau Art Office« oder Electronic Arts im »Bench«, etabliert sich der Rheinauhafen zudem als der wichtigste Standort im Bereich Multimedia. Aber auch Künstler lassen sich von der gewagten Mischung aus Alt und Modern inspirieren: In einem ehemaligen, 2004 sanierten Speicherhaus bietet das »Kunsthaus Rhenania« Ateliers und Veranstaltungsräume für rund 50 Künstler aller Couleur, von Musik über Theater, Bildhauerei bis hin zu Fotografie und Film.


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 Gerling Quartier

 

 

KölnTriangle

Architektur-Highlights

In der Stadt einige der bedeutendsten deutschen Architekturbüros ansässig, und es gibt Neubauten internationaler Architekten wie O. M. Ungers, Nicholas Grimshaw, Norman Foster, Jean Nouvel, Peter Zumthor oder Rem Koolhaas.
Das von Stararchitekt Renzo Piano auf der Schildergasse für eine Textilkette errichtete »Weltstadthaus« erhielt 2006 den renommierten Architekturpreis der Immobilienmesse Cannes, den MIPIM Award.

Den besten Blick auf Kölns »Schokoladenseite« mit Dom und Altstadt, hat der Besucher auf der rechten Rheinseite in Köln-Deutz von der Panorama-Plattform des »Köln Triangle«. Der über 100 Meter hohe gläserne Turm ragt über die Kölner Skyline hinaus und prägt die Stadtkulisse Kölns als weithin sichtbares Zeichen moderner Architektur.
Noch höher hinauf als auf den »Köln Triangle« geht es auf den »KölnTurm« im MediaPark, der zwar keine Besucherplattform aufweist, wohl aber mit Osman30 ein Restaurant und Weinsalon auf der 30. Etage (108 m). Für private Veranstaltungen steht auf der 41. Etage in 142 m Höhe eine Bel Etage bereit: Die faszinierende Aussicht reicht über die Kölner Innenstadt mit Dom, Hauptbahnhof, Lanxess Arena weit ins Bergische Land und in Richtung Leverkusen bis zum Fernsehturm in Düsseldorf und bis zum Siebengebirge rheinaufwärts.

Immobilienunternehmen mit Tradition

Die Stadt hat eine große Zahl von traditionsreichen Bauunternehmen und renommierten Immobilienmakler zu bieten. Eines der ältesten noch bestehenden Bauunternehmen der Stadt Köln ist Bauwens, das 1873 seine Geburtsstunde feierte. Bauwens war maßgeblich an der Stadterweiterung Kölns beteiligt, insbesondere an Straßen- und Tiefbauprojekten. Es war auch dieses Unternehmen, das 1930 mit den Ford-Werken die erste schlüsselfertige Immobilienanlage der Stadt lieferte. In der Folge wurde Bauwens der Spezialist für öffentliche Bauten wie Verwaltungsgebäude, Schulen oder Krankenhäuser aber auch für zahlreiche Zweckbauten, von Kraftwerken bis hin zu Kanälen.

Die Branche hat in den letzten Jahrzehnten geradezu einen Boom erlebt: Immer neue Unternehmen mit wegweisenden Projekten wie Pareto etablierten sich in der Region Köln. Daneben wird die Stadt von einer langen Reihe großer Immobilienmakler bestimmt, wie die Vermittler und Verwalter Greiff & Contzen oder die GAG, die etwa 42.000 Wohnungen in der Domstadt verwaltet.

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Post Tower

 

 

WCCB

 

Bonner Bogen

Immobilienprojekte in der Bundesstadt Bonn

Unter 67 deutschen Städten, die im Immobilienfokus der Deutschen Gesellschaft für Immobilienfonds (Degi) im März 2009 geprüft wurden, eroberte die Bundesstadt Platz vier. Eine stabile Wirtschaft, wenig Leerstand und eine geringe Arbeitslosenquote machen Bonner Immobilien besonders attraktiv. Seit dem Umzug der Bundesregierung setzte ein unverhoffter Bauboom ein, der bis heute zu spektakulären Bauprojekten geführt hat.

Das mit 162,5 Metern höchste deutsche Hochhaus außerhalb von Frankfurt am Main und das siebthöchste Deutschlands ist der »Post Tower«, in dem sich die Zentrale des Logistikkonzerns Deutsche Post AG befindet. Das postmoderne Gebäude wurde von den Architekten Murphy und Jahn geplant und von 2000 bis 2002 mit etwa 78 Mio. Euro in Stahl-Glas-Bauweise errichtet. Die beiden Gebäudeteile sind mit vier großflächigen Verbindungsplattformen verbunden, den sogenannten Skygärten. Die 41 Stockwerke waren bis 2005 auch Schauplatz des jährlichen »Stair Run«, bei dem einmal außer Konkurrenz auch der Läufer Frank Busemann antrat. Einmal im Jahr besteht für Besucher die Möglichkeit, beim Tag der offenen Tür das Bauwerk zu besichtigen.
Niedriger, dafür weitaus geschichtsträchtiger ist der 114 Meter hohe »Lange Eugen«, der von 1965 bis 1969 als Abgeordnetenhaus für die Mitglieder des Deutschen Bundestags erbaut wurde. 2003 beschloss das Bundeskabinett, das Gebäude den Vereinten Nationen zur dauerhaften Nutzung zu überlassen. Während der notwendigen Sanierung blieb die ursprüngliche Architektur Egon Eiermanns weitgehend erhalten. 2006 eröffnete Generalsekretär Kofi Annan den »UN-Campus«, der heute fast alle Bonner UN-Institutionen beherbergt. 2011 wird auch die letzte noch fehlende – das Sekretariat der Klimarahmenkonvention – im angrenzenden »Alten Hochhaus« Platz finden.

WCCB

Die ehemaligen Plenargebäude des Deutschen Bundestags in unmittelbarer Nähe zum Rhein – der Neue Plenarsaal und das 1875 erbaute Wasserwerk – bilden das World Conference Center Bonn (WCCB). Der in den 1980er Jahren von Behnisch & Partner erbaute, kreisrunde Plenarsaal enthält, gemäß dem Anspruch Transparenz, Bürgernähe und Bescheidenheit, keine einzige durchgehende Wand. Der Saal bietet Platz für insgesamt 1.275 Personen. Nach Fertigstellung des modernen Erweiterungsbaus wird das Kongresszentrum zusätzlich 5.000 Besucher aufnehmen. Der Erweiterungsbau und der Plenarsaal können dank einer unterirdischen Verbindung auch gemeinsam genutzt werden. Integriert wird außerdem der Neubau des 4-Sterne-superior »Ameron World Conference Hotel Bonn«, das auf 17 Etagen 334 Zimmer und zwei Präsidentensuiten, Wellness- und Fitnessbereiche, Tagungs- und Festsäle, sowie ein Eventrestaurant für Sonderveranstaltungen bieten wird.

Der Bonner Bogen

Ein weiteres großes Bauprojekt realisieren der Bonner Architekt Karl-Heinz Schommer und die Immobilienentwickler Bonnvisio auf der rechten Rheinseite auf dem Gelände der ehemaligen Portland-Zementfabrik. Im neuen repräsentativen Stadtteil »Bonner Bogen« entstehen acht Gebäudekomplexe mit über 150.000 qm Fläche. Jedes Gebäude besitzt eine individuell abgestimmte Architektur für Büros, Restaurants, Wellnessanlagen, Tagungs- und Konferenzmöglichkeiten. Das Gebäudeensemble »Rheinwerk« stellt einen
u-förmigen Neubau dar, der hinter der alten Rohmühle am Rheinufer errichtet wurde. Zu den dortigen Mietern zählt beispielsweise heute schon der weltweit führende Sportartikelhersteller Adidas. 2010 wird das Projekt vollendet. Sein Prunkstück stellt schon ab Spätherbst 2009 das »Kameha Grand Hotel« dar. Es bietet 254 Zimmer, davon 62 Suiten, und eine flexibel segmentierbare Veranstaltungsfläche für bis zu 2.500 Gäste in einer von Glas umschlossenen, zur Natur geöffneten Architektur und innovativer Designer-Innenausstattung.

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