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Wirtschaft

Wirtschaftsförderung

Existenzgründer finden in Köln beste Startvoraussetzungen: Eine ganze Reihe von Innovations- und Gründerzentren stellen eine optimale Infrastruktur für ihre Entwicklung zur Verfügung gestellt. Gründer können dort ihre Geschäftsideen zum Teil mit Hilfe von »Inkubatoren« verwirklichen.

Die drei großen Hochschulen – die Universität, die Fachhochschule und die Sporthochschule Köln – haben gemeinsam das Hochschulgründernetz Cologne ins Leben gerufen.

Die führende Stellung der Wirtschaftsregion bei den Schlüsseltechnologien in Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus – von der Informations- und Kommunikationstechnik, über die Biotechnik bis zur Luft- und Raumfahrtforschung – macht Gründungen besonders attraktiv. Speziell in diesen Wachstumsbranchen werden Betriebserweiterungen und Neugründungen von den Gebietskörperschaften und einer Reihe weiterer Institutionen stark gefördert. Der Ansprechpartner für die ganze Region ist die Industrie- und Handelskammer zu Köln (IHK), in den einzelnen Kommunen die entsprechende Wirtschaftsförderungsgesellschaft.


Technologiepark/compo

 

 

IHK

 

 

IHK

Auslandsengagements: China- und Indien-Initiative

Einen besonderen Stellenwert hat die Vernetzung der regionalen Wirtschaft mit dem Ausland. Anfang April 2005 hat die Stadt Köln die »China-Initiative« gestartet mit dem Ziel, Köln als Brückenkopf für die chinesische Wirtschaft weiter auszubauen. In Köln haben heute über 120 Wirtschafts- und Handelsunternehmen aus der Volksrepublik China ihren Sitz, etwa Genertec Europe Temax, deren Muttergesellschaft eine der bedeutendsten Außenhandelsgesellschaften Chinas ist.

Einen ähnlichen Erfolg kann die Stadt mit der 2006 gegründeten »Indien-Initiative« verbuchen. Diese hat mittlerweile unter anderem zur Ansiedlung der beiden indischen IT-Unternehmen MindTree Consulting und Wipro Technologies in der Domstadt geführt. Die Initiative erleichtert es indischen Arbeitskräften, Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigungen zu erhalten; die Kölner Wirtschaftsförderung begleitet außerdem indische Unternehmer bei der Ansiedlung in Köln, sei es bei der Suche nach passenden Immobilien, nach internationalen Schulen für den Nachwuchs oder dem Netzwerkaufbau mit anderen Unternehmern. Dazu kommen spezielle Aktionstage, wie die Indien-Woche, die im Mai 2009 ins Leben gerufen wurde und die die deutsch-indischen Beziehungen in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur vertiefen wird.

Beratung durch IHK und Handwerkskammer

Die Industrie- und Handelskammern Köln und Bonn/Rhein-Sieg sind u.a. für die Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Köln Bonn zuständig. Dabei haben sie auch die Aufgabe, die Bedingungen des Wirtschaftens durch Lobbying und Öffentlichkeitsarbeit in der Region Köln Bonn zu verbessern. Insbesondere widmen sie sich der beruflichen Qualifizierung und sind bei Fragen zu Aus- und Weiterbildung der geeignete Ansprechpartner.

Die Handwerkskammer konzentriert sich schwerpunktmäßig auf die Bereiche Berufsausbildung, Weiterbildung und Unternehmensberatung. Außerdem vertritt sie die Interessen der Klein- und Mittelbetriebe gegenüber den Kommunen und anderen Behörden, beruft Sachverständige und bietet außergerichtliche Streitschlichtung zwischen dem Handwerksbetrieb und einem Kunden an.

Startercenter NRW

Zusammen mit der Unternehmensberatung der Handwerkskammer zu Köln haben sich die Unternehmensförderung der IHK Köln und die Arbeitsmarktförderung des Amts für Wirtschaftsförderung Köln zum Startercenter NRW zusammengeschlossen. Mit Hilfe so genannter Gründerlotsen werden Gründungsabläufe unbürokratisch und effizient unterstützt.

Diese Förderung gilt unter der Bezeichnung »Gründercenter Ausland« insbesondere auch für ausländische Staatsangehörige. Zu diesem Zweck vereinfachen die Stadt Köln und die IHK Köln das Verfahren, wenn es um die Erlangung der Erlaubnis zur selbstständigen Erwerbstätigkeit geht. Firmenansiedlungen im Rahmen der »China-« und der »Indien-Initiative« sowie aus Länderschwerpunkten wie der Türkei sollen so weiter beschleunigt werden.

Die beiden Kölner Sparkassen sind entweder direkt oder über Tochtergesellschaften bei der Gründungsfinanzierung engagiert. Außerdem haben sie sich in der Region an einer Reihe von Technologieparks bzw. Gründerzentren beteiligt.
Innovationen junger Erfinder und Unternehmer werden von der Stadt Köln übrigens besonders honoriert. Alle zwei Jahre wird der begehrte Nicolaus-August-Otto-Preis vergeben.



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