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Das Rheinland ist die wirtschaftlich stärkste Region in Nordrhein-Westfalen. Allein 800.000 Arbeitsplätze weist der Kammerbezirk Köln auf, dem auch die Stadt Leverkusen und drei Landkreise zugerechnet werden. Besonders stark vertreten sind der Automobilbau, sowie die Chemie- und Pharmaindustrie. Auch in den Bereichen Elektrotechnik, dem Maschinenbau und der Nahrungsmittelproduktion sind eine größere Anzahl von Unternehmen tätig.

Nach Erhebungen der Industrie- und Handelskammer Köln stellt das gesamte verarbeitende Gewerbe inzwischen weniger als ein Drittel aller Arbeitsplätze in der Region. Zwar hat in den letzten Jahren die Anzahl der Unternehmen eher zugenommen, sie beschäftigen aber immer weniger Mitarbeiter.
Köln ist damit immer noch einer der wichtigste Industrie-Standorte in Deutschland, die Stadt hat sich jedoch zur Dienstleistungsmetropole entwickelt. Banken und Versicherungen haben in der früheren Hansestadt traditionell ihren Platz gefunden, Film, Funk und Fernsehen sowie die Informationstechnologie sind hinzugekommen.
Köln steht bei den Fernsehproduktionen in Deutschland an der Spitze: Mit dem WDR ist die größe öffentlich-rechtliche Rundfunk- und Fernsehanstalt in der Stadt vertreten, mit RTL der wirtschaftlich erfolgreichste Privatsender.

Trotz Strukturwandels und Branchenmix weist Köln seit den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts eine überproportional hohe Arbeitslosigkeit auf, deren Sockel in jedem Konjunkturzyklus gestiegen ist, mittlerweile auf einen Wert von über 13%.

Der Arbeitsmarkt der Region Köln
Bevölkerung 2.186.597
Beschäftigte insgesamt 785.884
- produzierendes Gewerbe 198.349
- Handel 125.687
- Verkehr 45.578
- Dienstleistungen 391.632
Unternehmen 137.415
Bruttowertschöpfung Mio. EUR 66.041





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Bauarbeiter

Jobs

Vor ein paar Jahren war die Welt noch in Ordnung: Die Vorstandjobs besetzten die Personalberater, Führungskräfte orierentierten sich am Stellenmarkt der überregionalen Tages- und Wochenzeitungen wie FAZ, Süddeutsche, Handelsblatt oder Die Zeit, und die Sachbearbeiterpositionen füllten den Anzeigenraum der Lokalpresse.
Inzwischen landen die freien Stellen nicht mehr automatisch bei den Zeitungen, sondern immer häufiger in den Jobbörsen des Internets. Damit ist der Stellenmarkt deutlich transparenter geworden. Für den Überblick über die ausgeschriebenen Positionen ist der Weg zum Zeitungskiosk entbehrlich, für Hintergrundinformationen über die Branchenentwicklung natürlich nicht.


Ausbildung an Werkzeugmaschine

Lehrstellen

Was haben das Landesregierung Nordrhein-Westfalen, der Westdeutsche Rundfunk, die Industrie- und Handelskammer und die Handwerkskammer Köln gemein? Alle machen sich darüber Sorgen, ob am Ende der Sommerferien genug Ausbildungsplätze für die Kölner Schulabgänger bereit stehen. Schließlich soll der Start in den Beruf nicht zum Start in die Arbeitslosigkeit werden.
Bis zum Jahr 2002 hatte es immer ein größeres Lehrstellenangebot in der Region gegeben, als Stellen nachgefragt wurden. Nicht jeder Schulabgänger konnte seine Lehre im Traumberuf beginnen; auf der anderen Seite suchten Handwerksbetriebe oft vergeblich nach geeigneten Bewerbern.

In Zeiten großer wirtschaftlicher Schwierigkeiten sind auch Lehrstellen zu einem knappen und begehrten Gut geworden. So ging bereits Wolfgang Clement in seiner Zeit als NRW-Ministerpräsident regelmäßig in den Sommermonaten »auf Tour«, um im Land zusätzliche Ausbildungsangebote zu akquieren. Unterstützt wurde er dabei vom WDR in Köln, der in jedem Jahr eine Reihe von Prominente für Funkspots einspannt: Auf diese Weise sollen Betriebe entweder neue Ausbildungsplätze schaffen oder zumindest bestehende Ausbildungsplätze melden, die der Agentur für Arbeit noch nicht bekannt sind.

Die Handwerks- sowie die Industrie- und Handelskammer zu Köln bemühen sich ebenfalls darum, mit Informationsveranstaltungen, Hotlines und Lehrstellenbörsen im Internet Angebot und Nachfrage zusammen zu führen.


Ausbildungsplätze


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Praktika

»Das Praktikum ist eine vertraglich geregelte betriebliche Tätigkeit und Ausbildung einer Person ohne systematische Berufsausbildung mit dem Zweck, einen bestimmten Beruf oder eine Tätigkeit kennen zu lernen oder einen formalen Abschluss zu erwerben.«
So trocken definiert die Industrie- und Handelskammer Köln in einem Merkblatt die Chance auf Zusatzqualifizierungen, die ein Schüler oder Student erlangen kann.

Für Schüler bestimmter Klassen aller allgemeinbildenden Schulen sind nach Landesrecht Schüler-Betriebspraktika in Unternehmen, Verwaltungen etc. vorgeschrieben. Darüber hinaus wird ein einjähriges Praktikum in der Klasse 11 der Fachoberschule am Berufskolleg vorausgesetzt.
Auch in bestimmten Studiengängen sind betriebliche Praktika Voraussetzung für einen Abschluss.

Unabhängig davon, ob die Schul- oder Studienordnung ein Praktikum vorschreibt oder nicht - den Berufseinstieg erleichtert es allemal. In ein paar Wochen oder Monaten Berufsalltag wird schnell deutlich, wo eigene Stärken und Schwächen liegen, und ob das theoretisch erworbene Wissen in die Praxis umgesetzt werden kann. Gleichzeitig werden die Chancen auf dem Arbeitsmarkt getestet.

Viele Unternehmen bieten Praktikantenstellen an, manche allerdings nur »unter der Hand« für den Nachwuchs der eigenen Mitarbeiter oder der Geschäftsfreunde. Neben diversen Praktikumsbörsen im Internet helfen auch häufig Initiativbewerbungen - also Anrufe »auf gut Glück« bei Unternehmen, von denen nicht bekannt ist, ob sie entsprechende Stellen anbieten.
Das Risiko ist gering: Schlimmeres als eine Absage kann man sich nicht holen!

Praktikumsbörsen


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Richtig bewerben

Eine Bewerbung muss überzeugen - das gilt für die klassische Bewerbungsmappe genauso wie für die Online-Bewerbung. Glücklicherweise gibt es Ratgeber für die optimale Bewerbungsstrategie nicht nur in Buchform, sondern auch im Netz. Die Tipps weichen im übrigen kaum von einander ab - auffallen ja, aber nicht um jeden Preis.
In jedem Fall sollte ein individuelles Anschreiben die eigene Persönlichkeit in Zusammenhang mit der ausgeschriebenen Position bringen. Das Unternehmen will schließlich nicht nur wissen, wer sich bewirbt, sondern vor allem, warum dies der beste Mann oder die beste Frau für den Job ist. Standardschreiben helfen da nicht weiter.
Neben dem klassischen Lebenslauf in tabellarischer Form (nur noch in seltenen Fällen handschriftlich) sollte das eigene fachliche Profil auf einer gesonderten Seite dargestellt werden. Dabei werden gerade solche Erfahrungen hervorgehoben, die für die Branche bzw. die Stelle von besonderer Bedeutung sind.
Zeugnisse, Zertifikate u.ä. werden in chronologischer Reihenfolge beigefügt, das Pfadfinderexamen ist nicht unbedingt von Interesse.
Wenn ein Foto verlangt wird, dann nicht aus dem Automaten, sondern vom Portraitfotografen. Der Personalchef hat sicher seinen Spaß an einem Bild aus dem Urlaub oder bei der Ausübung einer Extremsportart - einladen wird er einen solchen Bewerber bestimmt nicht.

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